An den Personalversammlungen vom 1. und 12. Dezember 2025 hat die Belegschaft ein klares Zeichen gesetzt:
Wir akzeptieren diesen massiven Stellenabbau nicht. An der Kundgebung am 12. Dezember schrieb darum ein Kollege auf sein Plakat: 0% Menschlichkeit, 42% Gewinne; 100% Gier.
Wir fordern darum alternative Lösungen, um alle Stellen in der Region Basel-Aargau zu erhalten. Denn schliesslich profitiert Novartis auch von sehr günstigen steuerlichen Rahmenbedingungen.
Novartis schreibt Milliardengewinne und erhöhte die zu erreichende Gewinnmarge auf sage und schreibe 42% (branchenüblich ist 13%). Gerade deshalb trägt der Konzern eine besondere Verantwortung – gegenüber den Mitarbeitenden, die diesen Erfolg möglich gemacht haben, und gegenüber der Region. Stellenabbau darf nicht das Mittel der Wahl sein, wenn andere Lösungen möglich sind.
Mit einem Protestmarsch und der Übergabe unserer Petition vor dem Novartis Campus in Basel machen wir deutlich:
Jetzt ist Solidarität gefragt. Je mehr wir sind, desto stärker ist unser Signal – an die Konzernleitung, an die Öffentlichkeit und an die Politik.
Kommt zahlreich und bringt Kolleginnen und Kollegen mit!
Gemeinsam für den Erhalt unserer Arbeitsplätze.Gemeinsam für Respekt, Verantwortung und eine Zukunft mit Perspektive.
Gewerkschaft Unia 2026