Challenge for Future am 15. Mai

Der 15. Mai rückt näher: Am Freitag findet in der ganzen Schweiz die #ChallengeForFuture statt!

Im Zentrum des Aktionstages stehen «Challenges» zum Thema Klima, Klimaaktivismus und Klimapolitik, welche auf einer Website der Klimajugend zusammengestellt werden. Die Klimajugend organisiert ausserdem ein eigenes Webradio, das mit Interviews, Diskussionen, Updates zu den Challenges und Eindrücken aus den Regionen durch den Tag führt.

Nicht verpassen:«Klimaalarm» um 1vor12

Um 11.59 Uhr mittags erinnern wir lautstark daran, dass Klimapolitik und Klimawandel alle etwas an gehen. Individuell oder im Team, mit Töpfen oder Instrumenten, Musik machen, singen, Parolen rufen – alles ist erlaubt, Hauptsache laut.

Unia-Challenge

Natürlich gibt es auch eine Unia-Challenge. Bereite eine Plakat vor, auf dem du den Satz «Wir brauchen den ökosozialen Umbau, weil ...» mit deinen eigenen Ansichten ergänzt. Fotografiere dich damit und schicke uns das Foto an aktiv.ag-nws[at]unia.ch. Die Vorlage zum Ausdrucken kannst du ganz einfach hier herunterladen

Mach mit!

Alle Infos findest du auf der nationalen Webseite www.challengeforfuture.ch, die Challenges werden erst am Freitag aufgeschaltet. Die regionale Klimastreik-Gruppe Basel hat darüber hinaus eigene Challenges erarbeitet, die bereits veröffentlicht wurden.

Mach selbst mit, löse die nationalen und regionalen Challenges oder diejenige der Unia und verbreite deine Beweisfotos auf den Sozialen Medien mit dem Hashtag #UniaChallenge. Fordere mit uns den ökosozialen Umbau unserer Wirtschaft.

Warum und wie beteiligt sich die Unia an der #ChallengeForFuture?

Die globale Klimaerwärmung hat in einigen Regionen der Welt bereits katastrophale Ausmasse angenommen und erfordert sofortiges Handeln. Die Lebensgrundlage zahlreicher Menschen wird zerstört. Zunehmend auch bei uns in der Schweiz.

Trockene Sommer, starke Regen- und mehr Hitzetage und schneearme Winter. Das bekommen unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem Bau, in der Industrie und in vielen weiteren Branchen bereits jetzt auch in der Schweiz zu spüren. Und dennoch bewegt sich die Politik nur quälend in Richtung einer Verbesserung. Warum eigentlich?

Die Kosten des Klimawandels sind enorm, und sie steigen, je länger wir zuwarten. Sei es wegen Schutzmassnahmen gegen Naturkatastrophen oder Massnahmen zur Eindämmung des CO2-Anteils in der Atmosphäre. Diese Kosten müssen wir alle bezahlen.

Es ist deshalb höchste Zeit, zu handeln. Dank der Klimajugend steht die ökosoziale Frage nun weltweit auf der politischen Agenda. Das ist eine grosse Chance. Wir sind entschlossen, sie zu nutzen. Denn die Unia steht seit ihrer Gründung für den ökosozialen Umbau der Gesellschaft ein.

Wir fordern Investitionen in eine ökologisch nachhaltige Produktions- und Bauweise, die Schaffung von Arbeitsplätzen in der «Grünen Wirtschaft» und eine Energiewende mit dem Ziel der CO2-Neutralität. Das darf aber nicht auf dem Buckel der Arbeitnehmenden passieren